Art Journal Adventskalender
Art Journal Adventskalender 4. Dezember 2024 – Furchtlos! Das war die Vorgabe für heute. Die täglichen Vorgaben im Advent habe ich aus dem Art Journal Club. Wie? Was? Wo? Darüber kannst du hier mehr lesen: Klick!
Furchtlos
Art Journals Adventskalender 4. Dezember 2024 – Furchtlos: Furchtlos als Thema ist ein ganz schönes Brett, finde ich. Ganz besonders an so Tagen wie diesen, an denen es nicht wirklich hell wird oder die Sonne kaum Zeit hat, zu scheinen. Mir fallen ständig die Augen zu. Immerhin konnte ich zwischen zwei Nickerchen jeweils Farbaufträge vornehmen und während ich schlief, war ich kaum ungeduldig, bis endlich alles trocken war.

Making of
Das Making of hat heute sehr viel Zeit voller Überlegungen beansprucht. Wie kann ich furchtlos ausdrücken? Mir kamen einige meiner Klientinnen in den Sinn, die nach dem Verlust ihres Mannes, bei mir sitzen und mir sagen: „Eva, ich hab jetzt vor nichts mehr Angst, denn das Schlimmste ist mir schon passiert.“ Und damit haben sie irgendwie Recht. Aber das auszudrücken, fällt mir schwer.
Tamaras Frage für heute war: „Was würdest du tun, wenn du furchtlos wärest?“ Auf jeden Fall würde ich mehr schreiben und mehr malen und mir dabei echt wenig Gedanken darüber machen, was andere über meine Machwerke sagen oder denken, es aber nicht sagen.
Vorweggenommene Urteile
Denn das ist das, was uns am meisten im Weg steht:
- 1. Was wir selbst denken.
- 2. Was andere darüber sagen.
- 3. Was wir selbst über Kunst und manche Künstler denken.
- 4. Was wir anderen unterstellen, was sie über uns und unsere Werke denken.
Ganz gleich, aus welcher vernichtenden Argumentationsrichtung wir unser Verhinderungsprogramm abspielen, es dient dazu, erst gar nicht anzufangen. Passiert es dennoch, weil Kunst manchmal einfach raus muss, und du hast etwas geschrieben oder gemalt und zeigst es jemandem, der dann überraschenderweise begeistert davon ist, passiert oftmals Folgendes:
- 1. Du glaubst, dein Gegenüber ist nur höflich.
- 2. Du glaubst, dein Gegenüber hat keine Ahnung.
- 3. Du denkst, dass dein Werk vielleicht ganz ok ist, aber auf keinen Fall für eine Weltkarriere reicht.
- 4. Du vergisst, wie lange gute SchriftstellerInnen und MalerInnen immer wieder üben, um Bilder und Bücher zu erschaffen, die etwas aussagen.
- 5. Und vielleicht weißt du es nicht, aber Künstler schreiben und malen oftmals eine ganze Menge, bis dann etwas Vorzeigbares dabei heraus kommt.
Die Schlussfolgerung, die du aus deinen üblichen Gedanken ziehst, ist, dass wenn du nicht ohne Üben und ohne Fehlschläge ein Meisterwerk auf den Tisch knallst, ist es nichts wert. Ein merkwürdiges Konstrukt der Selbstsabotage.
Was also tun?
Also, auf mich treffen all die Punkte weiter oben zu, aber ich kenne mich immer besser mit mir aus. Das liegt vielleicht daran, dass ich mittlerweile etwas furchtloser bin, wenn es um die Selbstanalyse geht. Und in der Schule lernen wir nicht unbedingt, eine Künstlerin oder ein Künstler zu sein. Da sind andere Dinge wichtig. Aber was heißt das jetzt? Es geht mir mittlerweile mehr um den Spaß und ich sehe meine kleinen Machwerke als Übungen oder Farbtherapie. Und vielleicht, ganz vielleicht kommt dabei mal der ganz große Wurf dabei heraus. Bis dahin habe ich Freude an Farben und Worten.

Daher
Das Tapen vom 1. Dezember hat mir so gut gefallen, dass ich es heute gleich noch mal machen wollte, denn wie gesagt: Furchtlos ist schon ein Brett, daher die ganze einfache Variante: Erst einmal silberne Acrylfarbe verteilt, dann ein Nickerchen gemacht bis alles trocken war. Anschließend habe ich etwas verschlafen Furchtlos vorgezeichnet, das Ganze getaped und bronzene Acrylfarbe drauf getupft und wieder ein Nickerchen gemacht. Voilá! Ansonsten warte ich darauf, dass mal so was wie ein Einhorn als Thema zur Debatte steht. Letztes Jahr ist mir eines im Adventskalender echt gut gelungen: Klick! Aber morgen geht es um entdecken. Darüber muss ich erst einmal schlafen, denn das „Lebe deine Leidenschaft“ von gestern war auch nicht ganz ohne: Klick!
Mehr über mich und meine Angebote
Mehr über mich und meine Angebote zum Thema Krisen- und Trauerbegleitung und meine Bücher findest du unter trauerbegleiter.org. Dazu gehören auch Einzelcoachings, Online-Seminare und Seminar-Reisen. Für mein kostenfreies Newsletter-Magazin kannst du dich hier registrieren. Wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituaion befindest, können dir manchmal ein paar Impulse auf deinem Weg in ruhigere Gefilde weiter helfen, den nächsten Schritt zu machen. Viele Hinweise findest du auf meiner Homepage unter „Impulse auf dem Weg“. Dann gibt es da noch den Podcast „Lebendig-Irgendwas geht immer“. Dort unterhalte ich mich mit Menschen, die im Bereich Krisen- und Trauer arbeiten oder selbst große Krisen und Verluste gemeistert haben. Und wenn du dich noch mehr zum Thema Krisen und Trauer informieren darüber möchtest, kannst du mal das Trauer-Radio einschalten. Neu hinzu gekommen sind die kostenfreien Gruppen bei WhatsApp, Telegram und Signal weiter unten. Hier gibt es Links zu Themen, die es nicht in meinen Newsletter oder auf meinen Blog geschafft haben, bzw. Nachrichten, wenn ich wieder etwas poste.
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