Die Adventszeit
Der Kalender der magischen Nächte: Normalerweise ist die Adventszeit eine besinnliche Zeit, wir konzentrieren uns darauf, die dunklen Tage und Nächte wohlig und warm zu gestalten. Unzählige Weihnachtsmärkte, Plätzchen backen, Geschenke kaufen, der Nikolaus und Adventskalender helfen uns dabei. Aber für einige von uns ist es dieses Jahr womöglich das erste Jahr ohne den geliebten Menschen, mit dem man diese Zeit und ganz besonders die Weihnachtsfeiertage verbracht hat. Es wurden Weihnachtsplätzchen gebacken, bis das ganze Haus oder die komplette Wohnung danach duftete. Man hat sich gegenseitig wie jedes Jahr hoch und heilig versprochen, dieses Jahr auf Geschenke zu verzichten um dann diese goldene Regel doch wieder zu brechen, zumindest für eine liebevolle Kleinigkeit.
Das erste Weihnachten ohne den geliebten Menschen
Für viele ist durch den Verlust eines geliebten Menschen die Weihnachtszeit besonders schwer. Die Adventszeit wurde gemeinsam gestaltet, vieles ausführlich besprochen aber es gab auch Geheimnisse über die Geschenke. Der Gedanke daran, wie der geliebte Mensch sich darüber freuen würde, war schon mehr als der halbe Spaß an allem. Nun naht das erste Weihnachten ohne den Verstorbenen und diese zauberhafte Zeit hat schlagartig ihre ganze Magie verloren. Auch die Frage: „Wie soll ich diese Zeit nun überstehen?“, steht unerbittlich im Raum.
Adventskalender für Trauernde
Wenn du in meinem Blog zurück gehst, kannst du feststellen, dass ich jedes Jahr einen Adventskalender für Trauernde gemacht habe. Anfangs wurden Bücher über Trauer von mir und meinen KollegInnen verschenkt, dann ging es in den letzten Jahren um Kreativität. Ganz besonders deshalb, weil ich die Kreativität als sehr hilfreich bei der Trauerbewältigung empfinde. Auch meine Kolleginnen bieten Jahr für Jahr diesen besonderen Service an. Zum Beispiel gibt es von Katy Biber Gründerin von Seelensport, jedes Jahr einen Adventskalender mit Bewegungsübungen zur Trauerbewältigung: Adventskraft Anmeldung nur noch bis 2. Dezember. Katy hat Schlimmes durchlebt und sich mit Bewegung aus ihrem Tief geholt. Hier kannst du mehr darüber erfahren: Klick! Und sie war auch bei meinen Podcast „Lebendig – irgendwas geht immer!“ zu Besuch.
Von Barbara Pachl-Eberhart – „Vier minus drei“, die ihre ganze Familie verloren hat, setzt bei der Verarbeitung aufs Schreiben. Heute startet sie mit ihrem „Lebensgeschichten-Radio“ für den Advent. Hier wird dir jeden Tag eine selbstgeschriebene Geschichte zum Wohlfühlen vorgelesen.
Dieses Jahr gibt es eine andere Art von Adventskalender
Advents- und Weihnachtszeit können für Trauernde sehr belastend sein. Daher habe ich mich in den letzten Jahren mehr und mehr auf die Alternative der Sperr- und Rauhnächte konzentriert. Im Advent geht die Energie in Richtung Religion, Gemeinschaft, Familie und sich gegenseitig zu beschenken. In den magischen Nächten geht es mehr um die Innenschau: Was war los im letzten Jahr? Und wie soll das nächste Jahr für mich werden? Diesen Kalender der magischen Nächte kannst du aber auch ganz wunderbar parallel zum Adventskalender nutzen. Ich mache auch jedes Jahr beides. Ich finde, die beiden Schwerpunkte ergänzen sich sehr stimmig.
Der Kalender der magischen Nächte
Die Sperr- und Rauhnächte: Sie gehören zu alten germanischen und keltischen Bräuchen. Die Sperrnächte dauern vom 8. – 20. Dezember. Hier wird Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten. Jede der Nächte steht für einen Monat. Die Nacht vom 8. auf den 9. Dezember steht für Januar 25, die Nacht vom 9. auf den 10. Dezember für Februar, usw. Am 21. Dezember ist die Wintersonnenwende (Wiederkehr des Lichts). Eine besondere Nacht, der wir uns auch widmen werden. Und vom 24. Dezember bis zum 5. Januar geht es dann um die Rauhnächte. Hier legen wir den Fokus auf die Zeit die noch vor uns liegt. Die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember steht für Januar im kommenden Jahr, die Nacht vom 25. auf den 26. Dezember steht für Februar, usw. Der Dunkelnacht Kalender ist kostenfrei. Alle Bilder, die ich für das gesamte Konzept benutze, habe ich mit verschiedenen KI-fundierten Bilderstellungsprogrammen kreiert.
Vorbereitung
Ab dem 8. Dezember findest du hier täglich einen entsprechenden Post mit einer kleinen passenden Einstimmung für die Energie des jeweiligen Tages. Für die Rückschau auf das vergangene Jahr, die Wintersonnenwende und die Vorschau auf das nächste Jahr habe ich ein ebenfalls kostenfreies Tagebuch als PDF zum Download weiter unten erstellt. Es heißt „Magische Winternacht“. Hier kannst du jeden Tag notieren, an was du dich erinnerst, was dir wichtig war und dann geht es weiter mit der Konzentration auf die Zukunft für das nächsten Jahr. Der Kalender besteht aus DinA4-Seiten, damit du genug Platz zum Schreiben hast. Am Anfang der Sperrnächte findest du Fragen, die du dir täglich stellen kannst. Am Beginn der Rauhnächte, gibt es auch spezielle Fragen für die Monate des kommenden Jahres. Aber das sind nur Anregungen. Im Prinzip kannst du alles hineinschreiben, nachdem dir der Sinn ist. Auch Ereignisse und Gefühle deiner aktuellen Situation. Wenn der Platz nicht reicht, drucke dir die Vorlage doppelt aus, benutze die Rückseiten oder lege einfach Blätter dazu. Du kannst dir alles farbig ausdrucken aber auch in schwarz/weiß ist es ganz schön anzusehen. So kannst du dann selbst mit Buntstiften Farbe ins Spiel bringen. Du kannst aber auch einfach eine Kladde, ein Journal oder lose Blätter nutzen.
Räuchern
Der Begriff Rauhnacht soll wohl vom Räuchern abgeleitet sein. Und es wird geräuchert, was das Zeug hält. Ein wenig kennen wir diesen Brauch auch aus der Adventszeit, denn da gibt es die Räuchermännchen aus dem Erzgebirge. Beim Räuchern in den Dunkelnächten geht es aber weniger um den guten Duft, sondern mehr darum, deine Räume zu reinigen, damit wieder Platz für die Energie des neuen Jahre entsteht. Darüber mache ich keine näheren Angaben aber wenn dich dieser Aspekt der Rauhnächte interessiert, dann befrage das Internet darüber oder bestelle dir eines der schönen Bücher, die es mittlerweile darüber gibt. Wenn dir das für den Anfang noch zu kompliziert und aufwändig ist, mache einfach ganz entspannt das mit, was ich hier vorbereitet habe.
Karten legen
Zur Unterstützung kannst du für dich und deine Herzensfragen auch jeden Tag eine Karte aus besonderen Kartendecks ziehen. Es gibt einige, die speziell auf die Rauhnächte ausgelegt sind. Aber im Prinzip geht jedes Kartendeck, das mit der Seele arbeitet. In meinen Trauer-Seminaren nutze ich: „Ich bin bei dir“ und „Trauer und Verlust verstehen, annehmen und meistern“. Die Teilnehmerinnen sind immer sehr berührt von den Gefühlen, die durch die Karten ausgelöst werden.
Mehr über mich und meine Angebote
Mehr über mich und meine Angebote zum Thema Krisen- und Trauerbegleitung und meine Bücher findest du unter trauerbegleiter.org. Dazu gehören auch Einzelcoachings, Online-Seminare und Seminar-Reisen. Für mein kostenfreies Newsletter-Magazin kannst du dich hier registrieren. Wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituaion befindest, können dir manchmal ein paar Impulse auf deinem Weg in ruhigere Gefilde weiter helfen, den nächsten Schritt zu machen. Viele Hinweise findest du auf meiner Homepage unter „Impulse auf dem Weg“. Dann gibt es da noch den Podcast „Lebendig-Irgendwas geht immer“. Dort unterhalte ich mich mit Menschen, die im Bereich Krisen- und Trauer arbeiten oder selbst große Krisen und Verluste gemeistert haben. Und wenn du dich noch mehr zum Thema Krisen und Trauer informieren darüber möchtest, kannst du mal das Trauer-Radio einschalten. Neu hinzu gekommen sind die kostenfreien Gruppen bei WhatsApp, Telegram und Signal weiter unten. Hier gibt es Links zu Themen, die es nicht in meinen Newsletter oder auf meinen Blog geschafft haben, bzw. Nachrichten, wenn ich wieder etwas poste.
Hier kannst du die PDF für die Traumreise „Ich bin glücklich“ herunterladen, die du dir hier direkt anhören kannst. Verschiedene Traumreisen gibt es in meinen Büchern und Seminaren.

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