Art Journal Adventskalender
Art Journal Adventskalender 13. Dezember 2024 – Konfetti! Das war die Vorgabe für heute. Die täglichen Vorschläge im Advent habe ich aus dem Art Journal Club von Tamara Engem. Wie? Was? Wo? Darüber kannst du hier mehr lesen: Klick!
Konfetti
Den Gebrauch von Konfetti verbinden wir mit Feiern und ausgelassen sein. Tamara vom Art Journal Club hat heute dieses hier darüber geschrieben: „Konfetti ist bunt, überraschend und kurzlebig – genau wie viele Glücksmomente im Leben. Oft sind es die kleinen, scheinbar flüchtigen Dinge, die unser Herz zum Leuchten bringen, auch wenn sie nur für einen Augenblick dauern.“
Überraschend kurzlebig
Überraschend kurzlebig möchte ich aufgreifen, denn möglicherweise könnte der Grund sein, dass wir uns an die guten Zeiten weniger erinnern, weil sie so flüchtig erscheinen und schwer zu konservieren sind. Daher gibt es von Geburtstags- und Silvesterfeiern Fotos mit Luftschlangen und Konfetti. Von Momenten, in denen uns das Herz bricht, die Gesundheit versagt oder eine Kündigung ins Haus steht, gibt es kaum Fotos. Diese Erfahrungen tun sehr weh und sind langlebiger virulent in unserem System und lasten auf unserer Seele. Außerdem zückt in der Regel niemand die Kamera, um so einen niederschmetternden Moment festzuhalten. Vermutlich gewöhnen wir uns auch nicht so schnell an schlimme Erlebnisse, weil wir sie eigentlich kategorisch ablehnen.
Geminiden

Die Geminiden sind Sternschnuppenschauer und heute Nacht sind sie bei guter Sicht trotz des kommenden Vollmonds am Sonntag zu beobachten. Echtes Sternkonfetti, also, denn bis zu 150 Sternschnuppen können pro Stunde zu beobachten sein. Es kommt natürlich darauf an, wo man sich befindet und ob der Himmel klar ist: Klick!
Einhörner

Ich finde, Konfetti passt zu Einhörnern und so habe ich meinem Einhorn, vom letzten Adventskalender, noch einmal einen Auftritt verschafft. Als ich Kind war, gab es zwar Einhörner aber sie wurden nicht einmal annähernd so gefeiert, wie heute. Daher habe ich diesbezüglich noch Nachholbedarf.
Außerdem hatte ich befürchtet, dass ich heute den Nachmittag über damit verbringen würde, mit dem Locher Konfetti zu stanzen. Engagiertes Kramen in der Bastelecke förderte allerdings sehr buntes, sehr glitzerndes und sogar abwechslungsreiches Konfetti zutage. Mein inneres Kind hat sich sehr abgeholt gefühlt. Da wir bereits die Mitte der Adventszeit überschritten haben, sind nun die bereits bekannten Motive aus der ersten Zeitm in meinem Journal rechts.
Inneres Kind
Bei der Arbeit mit dem „Inneren Kind“ geht es um Erlebnisse in unserer Kindheit, die uns nicht gut getan haben. Oft wurden sie nicht bemerkt oder auch nicht unterbunden. Das kann dazu führen, dass Verhaltensweisen, die wir damals in der Hoffnung entwickelt haben, uns zu schützen, heute nicht mehr greifen und für mehr Ärger als für Entlastung sorgen. Im Artikel „Auf der Suche nach dem inneren Kind“ von Spektrum.de kannst du mehr darüber erfahren. Dort wird auch Luise Reddemann zitiert. An einem ihrer Traumatherapeutischen Basiscurriculums in München habe ich gerne teilgenommen und die von ihr entwickelte „Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) kennen gelernt.
Gerade weil sich gestern und vorgestern die Themen „Bewahren“ und „Licht und Schatten“ viele alte Themen bei den LeserInnen hier bemerkbar gemacht haben, möchte ich schreiben, dass ich die „Innere Kind Arbeit“ für sehr wertvoll halte. Allerdings klingt der Spruch: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“, falsch in meinen Ohren. Schlimme Kindheitsereignisse können vermutlich bis zu einem gewissen Grad mit seriösen Methoden aufgearbeitet werden, aber die bereits gelebte Kindheit ändert sich dadurch nicht. Die Hoffnung und Absicht ist, besser mit Verletzungen aus den ersten Jahren des Lebens, klar zu kommen.
Inneres Kind Kongress 2024
Am 27. Dezember 2024 beginnt der kostenfreie Online-Kongress: „Liebevoll dem inneren Kind zuwenden und emotionale Heilung finden“ und dauert bis zum 5. Januar 2025. Eine gute Möglichkeit, die Zeit zwischen den Jahren zu verbringen, um sich dem Thema anzunähern. Dr. Margaret Paul und Prof. Dr. Luise Reddemann aus dem Artikel von Spektrum.de, sind auch als Sprecherinnen vertreten.
Wer bis dahin nicht warten möchte, kann beispielsweise in den Podcast von Markus Asano „Dein inneres Kind heilen“ reinhören: Klick!
Gestern war das Thema: Licht und Schatten. Und morgen wird es um „lebendig“ gehen. Da können wir gleich mal schauen, wie du das eine oder andere von deinem geliebten Menschen bewohren kannst.
Mehr über mich und meine Angebote
Mehr über mich und meine Angebote zum Thema Krisen- und Trauerbegleitung und meine Bücher findest du unter trauerbegleiter.org. Dazu gehören auch Einzelcoachings, Online-Seminare und Seminar-Reisen. Für mein kostenfreies Newsletter-Magazin kannst du dich hier registrieren. Wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituaion befindest, können dir manchmal ein paar Impulse auf deinem Weg in ruhigere Gefilde weiter helfen, den nächsten Schritt zu machen. Viele Hinweise findest du auf meiner Homepage unter „Impulse auf dem Weg“. Dann gibt es da noch den Podcast „Lebendig-Irgendwas geht immer“. Dort unterhalte ich mich mit Menschen, die im Bereich Krisen- und Trauer arbeiten oder selbst große Krisen und Verluste gemeistert haben. Und wenn du dich noch mehr zum Thema Krisen und Trauer informieren darüber möchtest, kannst du mal das Trauer-Radio einschalten. Neu hinzu gekommen sind die kostenfreien Gruppen bei WhatsApp, Telegram und Signal weiter unten. Hier gibt es Links zu Themen, die es nicht in meinen Newsletter oder auf meinen Blog geschafft haben, bzw. Nachrichten, wenn ich wieder etwas poste.
Hier kannst du die PDF für die Traumreise „Ich bin glücklich“ herunterladen, die du dir hier direkt anhören kannst. Verschiedene Traumreisen gibt es in meinen Büchern und Seminaren.
