Projektwoche – so bekommst du Ideen umgesetzt!

Tägliche Impulse

Sei ein paar Wochen gibt es auf meiner Homepage die Rubrik „Tägliche Impulse“. Sie sind kostenfrei aber durch ein Passwort geschützt, das du nur bekommst, wenn du mir eine Mail an eva.terhorst.berlin@gmail.com schreibst und mich danach fragst.

Die Idee hinter den täglichen Impulsen

Die Pandemie dauert nun schon eine ganz Weile und auch der Krieg zehrt an unseren bereits angegriffenen Nerven. Menschen die hier mitlesen, befinden sich meistens in einer persönlichen Krise oder/und haben einen geliebten Menschen verloren. Ein Cocktail aus Umständen und Schicksalsschlägen, das oft kaum zu verkraften ist. Gerade dann wäre es besonders wichtig, wenn wir uns ausgesprochen gut um uns selbst kümmern würden aber in Krisenzeiten ist das oft sehr schwierig, denn es fehlen Ideen und es mangelt an Zeit. Daher gibt es dort nun täglich einen kleinen überschaubaren Impuls.

Projektwoche

Diese Woche ist bei den täglichen Impulsen Projektwoche und du kannst jeden Tag Infos darüber erhalten, welche Fortschritte mein neues Projekt macht. Da dies etwas aufwändiger ist, als nur ein kleiner täglicher Impuls, habe ich mich entschlossen, das Ganze für alle zugänglich hier im Blog zu machen.

Die Idee hinter der Projektwoche

Auch wenn oder gerade weil im Moment die Welt zu einem ungewohnten Ort für uns geworden ist, halte ich es für wichtig, so kreativ wie möglich damit umzugehen. Nicht immer ist unser Kreativitätsmuskel besonders gut trainiert oder er ist etwas verkümmert und eingeschlafen. Ihn zu aktivieren, dafür ist diese Projektwoche gedacht, für die du dir etwas ausdenken kannst, was du dir schon immer einmal vorgenommen hast, weil es dir wichtig ist und/oder Spaß macht.

Weil das alleine aber vielleicht nicht immer Motivation genug ist, bin ich mit meinem Projekt ganz vorne mit dabei und ich könnte mir vorstellen, dass auch andere, die hier mitlesen, sich davon mitreißen lassen und ebenso ein Projekt starten. Womöglich erhalten wir dadurch eine zusätzliche Dynamik, die uns bei der Umsetzung unserer Vorhaben unterstützt.

Wie du unten im Bild sehen kannst, ist so eine Sache auf mehrere Tage verteilt, total überschau- und machbar: Einfache kleine Schritte, die du problemlos gehen kannst. Später kannst du dann diese Dynamik auch auf andere Bereiche in deinem Leben ausweiten und bekommst vielleicht auf diese Weise das eine oder andere Projekt besser gebacken.

Die Wochenplanung

Sonntags gibt es bei den täglichen Impulsen immer eine Wochenübersicht mit Vorschlägen, was du so die Woche über einplanen und erledigen könntest. In dieser Woche ist der Plan komplett auf die Projektwoche ausgerichtet:

Mein Projekt für diese Woche

In dieser Woche steht auf meinem Plan, das Drucken mit Gelplatten auszuprobieren. Das habe ich mir schon vor längerer Zeit vorgenommen. Ich freue mich, dich daran teilhaben zu lassen und ich hoffe, es bringt dich auf Ideen und hilft dir dabei, eines deiner Projekte umzusetzen. Morgen findest du im nächsten Beitrag meine Liste mit den ganzen Dingen, die ich dafür benötige.

Mein vorheriges Projekt

Hier siehst du mein Projekt, das ich letzte Woche abgeschlossen habe. Denn bevor ich mit dir mein nächstes Projekt beginne, ist es ganz gut, wenn ich alles, was vom letzten Projekt noch herumliegt, aufräumen kann, damit Platz für etwas Neues ist.

Projekt Fotoalbum für die Nachfahren

Seit Wochen war ich damit beschäftigt, drei alte Foto-Alben von meiner Mutter und meiner Tante zu sichten und abzufotografieren. Dabei habe ich eine Handy-App benutzt, die die kleinen Schwarz/Weiß-Fotos nicht nur vergrößert, sondern sie auch in Farbfotos umgewandelt hat. Sie heißt „Photomyne“.

Mein Wunsch dabei war, nicht nur für mich so ein Album zu haben, sondern auch später dann für meinen Sohn. Wenn es ihm einmal in die Hände fallen sollte, dann möchte ich, dass er versteht, wen er auf den Bildern sieht und in welchem Zusammenhang diese Menschen mit ihm stehen. Der nächste Gedanke ging dann an meinen Bruder, meine Cousins und auch an deren Kinder. Denn meine Tante – die du oben links im Bild als kleines Mädchen sehen kannst – ist 87 Jahre alt und meine Mutter lebt schon sehr lange nicht mehr. Wenn sie einmal nicht mehr ist oder ihr hervorragendes Gedächtnis nachlässt, ist niemand mehr da, den ich sonst fragen könnte.

Ich hatte Glück und meine Patentante war sofort bereit, mir ihre Alben zu schicken und überall Zettelchen dazu zu legen, damit ich weiß, wen ich auf den Bildern sehe und wann das war. Manchmal gab es auch die eine oder andere nette Hintergrundgeschichte dazu und sie hat mir sogar den Grundriss der Baracke aufgezeichnet, in der die Familie im Krieg leben musste, weil ihr Haus ausgebombt war.

Es war also schnell klar, dass es vier Alben geben würde, damit am Ende nicht nur ich die Hüterin der Familiengeschichte bin. Gerade als ich dachte, ich wäre mit allem fertig, bekam ich noch die Idee, dass es doch schön wäre, wenn auch wir, die noch leben, mit Fotos darin vertreten seien. Also musste meine Tante wieder ran und mir von ihren Kindern und deren Kindern aktuelle Fotos zukommen lassen. Alles wurde abfotografiert, zum Entwickeln in vierfacher Ausführung in Auftrag gegeben und eingeklebt.

Dann war es noch spannend, ob die Alben, die ich ausgesucht hatte, für alle Bilder reichen würden. Die Foto-Ecken reichten nicht und mussten nachbestellt werden. Alles in allem ein ziemlich aufwändiges Projekt, das mir aber große Freude bereitet hat. Vorne habe ich noch eine Übersicht mit einem kleinen Stammbaum hineingelegt.

Zu Beginn der Pandemie hatte ich bereits auf myHeritage damit begonnen, einen großen Familienstammbaum anzulegen, denn ich hatte das schon immer vor und so wusste ich etwas mit der vielen Zeit, die ich plötzlich hatte, anzufangen. Mittlerweile haben sich ca. 8.500 Vorfahren und Familienmitglieder dort einsortieren lassen und es werden täglich mehr. Teilweise gehen die Geburtsdaten dieser Ahnen bis 1600 zurück. Gemeinsam mit meiner Tante habe ich sogar welche bis 1100 zurück verfolgen können. Eine der ganz besonders bezaubernden Hintergrundgeschichten.

Zusätzlich habe ich letztes Weihnachten einen DNA-Test gemacht und bin so auf eine Menge weitere entfernte Verwandte gestoßen. Einer davon ist ein Cousin 5. Grades in Köln, der in meinem Alter ist und genau so gerne seinen Stammbaum pflegt wie ich. Durch etwas Nachforschen konnten wir feststellen, dass unsere beiden Ururgroßmütter Schwestern waren. Wir mochten uns vom ersten Moment an und so vergeht keine Woche mehr, in der wir nicht voneinander hören, was mich sehr freut.

Es ist meistens so, dass ich an mehreren Dingen gleichzeitig arbeite und mein Küchentisch ständig aussieht, als wäre eine Kreativ-Bombe darauf explodiert. Wie du auf dem Foto oben sehen kannst, ist er im Moment immerhin für einige wenige Minuten frei und sauber, doch das wird sicherlich nicht lange dauern, denn mein neues Projekt ist Gelplattendruck. Was ich dafür benötige, findest du im Beitrag morgen.

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