Website-Icon Eva Terhorst – Krisen- und Trauerbegleiterin

Zentangle Adventskalender vom 12. Dezember 2023

Zentangle des Tages

Zentangle Adventskalender vom 12. Dezember 2023: In dieser Woche sind in meinem Online-Seminar „Wintergefühle“ Engel das Thema. Was liegt also näher, einen Engel mit einem Zentangle-Mandala zu zeichnen. Als der Engel fertig war, kam mir das Thema Nächstenliebe in den Sinn und was uns vielleicht dabei helfen könnte, für uns selbst und andere so da sein zu können, dass es uns belebt, statt auszulaugen.

Nächstenliebe

Gerade in der Adventszeit wird die Nächstenliebe sehr hoch gehalten. Für gemeinnützige Projekte und Vereine ist es die beste Zeit des Jahres um Spenden für die Wohltätigkeit zu generieren.

Natürlich sind wir froh, dass wir etwas Geld übrig haben, um zu spenden und auch dankbar dafür, dass andere sich ehrenamtlich engagieren, oder dass es Vereine und Organisationen gibt, die sich um Bedürftige kümmern.

Wo beginnt Nächstenliebe

Es wird oft gesagt, dass wir uns erst selbst lieben müssen, um andere zu lieben. Da ist viel Wahres dran. Um uns selbst zu lieben, ist es vielleicht hilfreich, wenn wir uns so gut wie möglich unserer Bedürfnisse bewusst werden. Damit meine ich diese, die mit Bedürftigkeit zu tun haben. Daher haben wir oft den Eindruck, dass unsere Kraft gerade mal dafür reicht Geld zu spenden. Das hilft den Projekten, für die wir spenden sehr. Aber manchmal würden wir gerne mehr tun und scheuen uns davor, denn auch Engagement trifft häufig auf eine erschwerte Kommunikation und überzogene Erwartungen.

Mache dich auf die Suche nach deiner Bedürftigkeit

Wir haben zwar genug zu Essen und ein sicheres Dach über den Kopf, aber auch wenn wir äußerlich alles haben und seelisch wie körperlich gesund sind, scheint das nicht zu reichen. Machen wir uns auf die Suche nach unseren Bedürfnissen und Gefühlen, treffen wir recht schnell auf die Gewaltfreie Kommunikation.

Gewaltfreie Kommunikation (GfK)

(nach Marshall Rosenberg)

Bei dieser Methode geht es darum, die eigenen Bedürfnisse besser zu fühlen und dadurch ein Gefühl dafür zu bekommen, was womöglich dein Gegenüber gerade für Bedürfnisse haben könnte. Damit wir uns selbst leichter auf die Spur kommen, gibt es in der GfK vier wichtige Ansätze:

Wenn du noch nie etwas über die Gewaltfreie Kommunikation gehört hast, kannst du etwas mehr darüber in dem keine drei Minuten langen Film von ARDalpha erfahren:

https://www.ardmediathek.de/video/respekt/was-ist-gewaltfreie-kommunikation/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2U0NmJlODFiLTY4M2YtNDg4ZC1iN2U1LWE3YTUzNTRhZDdiOA

Wenn du dich selbst besser spüren kannst

Sobald du dir selbst Einfühlung für deine Situation geben, deine Gefühle ausdrücken und eine Bitte formulieren kannst, heißt das nicht unbedingt, dass du alles bekommst, was du dir vorstellst. Immerhin erhöhst du deine Chancen. Sich selbst besser zu verstehen, hilft auf jeden Fall dabei, sich auch in schwierigen Situationen besser zu fühlen. Das Reflektieren und Einfühlen ohne zu Bewerten kann dir einen erweiterten Handlungsraum eröffnen.

Wenn du besser fühlen und verstehen kannst, was gerade in dir vorgeht, bist du mehr bei dir und vielleicht nicht mehr so leicht zu verunsichern, zu verärgern oder zu verletzten. Das wiederum kann bewirken, dass du Dinge, die gesagt oder getan werden, nicht mehr so persönlich wahr nimmst. Die Folge davon könnte sein, dass du dann weniger bewertest, was gerade passiert und dich weniger persönlich betroffen vom Geschehen sein kannst. Du kannst deine Kraft und Aufmerksamkeit für anderes verwenden.

Aus der Mitte heraus

Nach etwas training der GfK ist es gut möglich, dass du so im Umgang mit dir und anderen, dich mehr in deiner Mitte fühlst. Von dort aus hast du einen 360 Grad Rundumblick für das, was gerade passiert und kannst ganz anders darauf reagieren.

Gibst du Nächstenliebe aus deiner gefühlten Mitte, ist es gut möglich, dass deine Handlungen für dich und dein Gegenüber wesentlich passgenauer sind, dich weniger anstrengen und dir stattdessen ein besseres Gefühl vermitteln.

Fazit

Nimm den Reichtum an, den Selbstreflexion und eine verbesserte Kommunikation dir durch etwas Übung bringen können.

Frühere Adventstürchen mit Tipps

Es lohnt sich, regelmässig in den Zentangle Adventskalender zu schauen, denn zusätzlich zu den täglichen Zentangles findest du auch Tipps, um innerlich etwas ruhiger in deiner Ausnahmesituation, zumindest für den Moment, zu werden.

Zentanglen und Material!

Auf meinem Blog habe ich in einem Beitrag genauer erklärt, was Zentanglen ist und was du dazu brauchst: “Zentanglen in Trauer- und Krisenzeiten” Klick!

In meinem Zentangle Adventskalender Beitrag vom 1. Dezember findest du noch zusätzliche Tipps, welches Papier kostengünstiger ist, als die klassischen Tiles auf denen man zentanglet und auch einen Vorschlag, wie du selbst für die passende Tiles herstellen kannst: Klick!

Mehr über mich und meine Angebote

Mehr über mich und meine Angebote zum Thema Krisen- und Trauerbegleitung und meine Bücher findest du unter trauerbegleiter.org. Dazu gehören auch EinzelcoachingsOnline-Seminare und Seminar-Reisen. Für mein kostenfreies Newsletter-Magazin kannst du dich hier registrieren. Wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituaion befindest, können dir manchmal ein paar Impulse auf deinem Weg in ruhigere Gefilde weiter helfen, den nächsten Schritt zu machen. Viele Hinweise findest du auf meiner Homepage unter „Impulse auf dem Weg“. Dann gibt es da noch den Podcast „Lebendig-Irgendwas geht immer“. Dort unterhalte ich mich mit Menschen, die im Bereich Krisen- und Trauer arbeiten oder selbst große Krisen und Verluste gemeistert haben. Und wenn du dich noch mehr zum Thema Krisen und Trauer informieren darüber möchtest, kannst du mal das Trauer-Radio einschalten. 

Hier kannst du die PDF für die Traumreise „Ich bin glücklich“ herunterladen, die du dir hier direkt anhören kannst. Verschiedene Traumreisen gibt es in meinen Büchern und Seminaren.

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