Website-Icon Eva Terhorst – Krisen- und Trauerbegleiterin

Newsletter- Magazin „Auf dem Weg“ Herbst 2024

Die Hoffnung stirbt zuletzt – die Liebe stirbt nie

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schön, dass du meinen Newsletter abonniert hast. Heute bekommst du die Ausgabe: Newsletter „Auf dem Weg“ Herbst 2024. Wenn du jemanden kennst, der eine schwere Lebensphase wegen eines Verlustes oder eines anderen Schicksalsschlags durchmacht, kannst du diese Seite gerne teilen und weiterleiten.

Die dunkle Jahreszeit beginnt

Spätestens seit der Zeitumstellung ist uns klar: Es geht mit strammen Schritten auf den Winter zu. Es wird sehr früh dunkel und das Tageslicht hat nur wenig Raum. Nach dem Verlust eines geliebten Menschen kommt uns diese Jahreszeit vielleicht noch dunkler vor, als ohnehin schon. Vielen Trauernden stehen Advent, Weihnachten und Neujahr bevor. Das erste Mal ohne den Menschen, der bisher immer mit dabei war. Ohne ihn, diese Zeit mit Freude zu verbringen, für Viele unvorstellbar.

Aber wir haben auch Möglichkeiten, diese Zeit zu nutzen und unsere Aufmerksamkeit auf unser Innerstes richten. Beispielsweise beginnen am 8. Dezember die Sperrnächte. Dabei handelt es sich um ein altes germanisches Ritual der Rückschau. Natürlich nutzen wir sie heute, indem wir sie an unsere moderne Welt anpassen. Ihre Magie bleibt aber ungebrochen, wenn man sich auf sie einlassen möchte. Es gibt 12 aufeinander folgende Sperrnächte. Jede dieser Nächte steht für einen Monat im gerade ausklingenden Jahr. Also steht beispielsweise der 8.12. für Januar 2024. Und in jeder dieser kommenden Nächte kannst du dich daran erinnern, was im letzten Januar so im Leben los war. Eine gute Vorbereitung um bereit für das kommende Jahr zu sein. Sie enden am 20. Dezember mit der Wintersonnenwende.

Anschließend beginnen die Rauhnächte in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember. Diese Zeit ist mittlerweile schon bekannter und jedes Jahr kommen Bücher darüber und Seminare für diese Zeit hinzu. Hier geht es ebenfalls darum, die Zeit des Rückzugs zu nutzen, um sich mehr auf die eigene Seele und deren Sehnsüchte einzulassen. Es gibt besondere Rituale und jede der Rauhnächte, die mit dem 6. Januar enden, steht für einen Monat im kommenden Jahr.

Um diese womöglich anspruchsvolle Zeit zu nutzen, biete ich das Trauer-Online-Seminar „Wintergefühle“ ab dem 13. November 2024 bis zum 16. Februar 2025 an, um eine Möglichkeit zu bieten, die dunkle Jahreszeit etwas leichter zu überstehen und die Sperr- und Rauhnächte nehmen einen Teil davon ein. Klick!

Trauer-Online-Seminar „Wintergefühle“

Die Winterzeit ohne den geliebten Menschen aushalten zu müssen, kann Angst machen. Damit die kommende Zeit leichter wird, beginnt bald mein Trauer-Online-Seminar „Wintergefühle“. In der Zeit vom 13. November 2024 bis 16. Februar 2025 begleite ich täglich mit Anregungen und Wochenthemen in die wir uns dann in der jeweiligen Woche gemeinsam vertiefen. Wenn du jetzt denkst, das könnte etwas für dich sein, dann lies doch gerne die Seminarbeschreibung durch: Klick! Ich freue mich schon sehr auf diese besondere gemeinsame Zeit, die wir gut für uns nutzen können.

Eine Signal-Gruppe für Trauernde

Ab heute biete ich eine kostenfreie Signal-Gruppe an. Hier kommen dann all die Gedanken und Ideen rein, die es vielleicht nicht in den Newsletter oder auf meinen Blog geschafft haben, aber doch hilfreich sein können. Natürlich benachrichtige ich dich auch dort über meine Seminare, den Newsletter, neue Blogartikel, oder zeige auch dort meine Adventskalender-Kunstwerke, mehr im Beitrag weiter unten: „Noch ein Adventskalender!“. Natürlich nicht, um damit anzugeben, sondern um dich vielleicht zu erfreuen, aber ganz bestimmt, um dich davon zu überzeugen, dass du auch mitmachst, wenn es heißt, ein wenig für deine Seele kreativ zu werden. Klick!

Signal habe ich gewählt, weil dort deine Daten sicherer sind als bei WhatsApp. Klick auf den Link und komm ganz unverbindlich vorbei. Du wirst wahrscheinlich zu den ersten gehören. Klick! So bekommst du immer mit, wenn es von mir neue Infos gibt. Hier kannst du mehr über Signal erfahren: Klick!

Ein Adventskalender in Gedenken an den geliebten Menschen

Was kannst du ganz bewusst und aktiv tun, um die Adventszeit, die bald beginnt, nicht nur irgendwie zu überstehen, sondern sie auch in die Hand zu nehmen? Letztes Jahr hat eine meiner Klientinnen eine ganz besondere Idee für einen sehr persönlichen Adventskalender für ihren verstorbenen Mann gehabt. Darüber durfte ich einen Blogartikel verfassen. Vielleicht könnte das auch etwas für dich sein. Schau doch mal nach: Klick! Wenn dich das auf Ideen bringt, fang ruhig jetzt schon mit den Vorbereitungen dafür an, damit du am 1. Dezember direkt und ohne Hektik damit beginnen kannst.

Noch ein Adventskalender!

Trauernde leiden nicht nur unter ihrem Verlust, sondern auch darunter, dass ihr geliebter Mensch nun all das Lebendige und Schöne nicht mehr selbst erleben kann. Wie soll es da möglich sein, sich über die kleine tägliche Schokolade aus dem Adventskalender zu freuen? Der Duft der Weihnachtszeit und deren wärmenden Feuer und leuchtenden Lichter scheinen nun mehr oder weniger bedeutungslos.
Menschen, die hier schon länger mitlesen, wissen, dass ich jedes Jahr auf meinem Blog einen Adventskalender mache. Das heißt, jeden Tag gibt es ein Bild, das ich gestaltet habe, zu einem bestimmten Thema. Letztes Jahr war es ein Zentangle-Adventskalender, dieses Jahr wird es ein Kalender zum Thema Journaling sein. In diesem Fall genauer gesagt, geht es um Art-Journaling. Natürlich verfolge ich damit die Absicht, gerade jetzt auf ganz leichte und talentfreie Weise kreativ zu werden.

Um den Einstieg zum Thema Journaling zu erleichtern, haben sich Tamara Engem vom Art Journal Club und Michelle Schratz auf Instagram zu diesem Thema ihren eigenen Adventskalender ausgedacht: Klick! Ich werde mich von dort täglich inspirieren lassen und mein jeweiliges Ergebnis auf meinem Blog veröffentlichen und in der neuen Signal-Gruppe.

Vielleicht ist das ja auch etwas für dich. Dort mitzumachen ist kostenfrei und damit du dich vorbereiten kannst, werden die täglichen Prompts (Vorschläge) schon ab Mitte November veröffentlicht, damit du Zeit hast, Ideen in dir reifen zu lassen und um dir das passende Material zu besorgen und zurecht zu legen. Ich freue mich schon sehr auf den kreativen Input und bin gespannt, was dabei herauskommen wird.

Journaling bzw. das Tagebuch schreiben, werde ich nicht müde zu empfehlen. Eine meist sehr unterschätzte Möglichkeit, die Seele zu entlasten. Warum das so ist, kannst du hier nachlesen: Klick!

Beim Art-Journaling kannst du deinen kreativen Muskel auf eine weitere Art trainieren und auch hier deine Gefühle zum Ausdruck bringen. Eine Möglichkeit, dem eine Platform zu geben, das womöglich mit Worten nicht auszudrücken ist.

Im Bild oben siehst du mein erstes selbst gemachtes Art-Journal. Es hat als Cover vorne und hinten Täschchen aus Canva, die ich mit Acrylfarben bemalt und mit einer Schablone verziert habe. Die dicken Perlen an den Bändchen habe ich selbst aus Gießharz gemacht, die anderen sind passend dazu ausgesucht. Die Seiten darin habe ich selbst aus benutztem Kopierpapier gebunden. Und soll ich dir was sagen? Es war gar nicht so schwer, als ich es einfach gemacht habe.

Um ins Thema einzusteigen, habe ich mir auf YouTube Videos zum Thema Junk-Journaling angeschaut und wurde von Beitrag zu Beitrag immer begeisterter. Zu Beginn war es nicht einfach, zu verstehen, wie das alles gehen soll. Doch in den Filmchen wird alles Schritt für Schritt genau erklärt und wenn es mal zu schnell geht, kannst du den Beitrag stoppen und auch zurückspulen. Also ich mache das oft.

Beim Junk-Journaling geht es zum Beispiel darum, aus alten Papieren, alten Büchern, Broschüren, Papiertüten und Umschlägen ganze Journals zu gestalten. Die Möglichkeiten sind unendlich, wenn man erst einmal anfängt, darüber nachzudenken. Daher kannst du es einfach wagen, denn du nutzt dafür Material, was sonst im Altpapier landen würde. So bekommt auch dieses Papier eine zweite Chance, auf ganz besondere Art in Erscheinung zu treten. Trau dir! Wie wir hier in Berlin sagen.

Anfangs gab es fast nur englischsprachige Filmchen auf YouTube darüber, in denen man sehen konnte, wie das alles geht und was man dazu braucht. Eines davon ist Treasure Books. Aber es gibt mittlerweile auch immer mehr sehr gute deutsche Beiträge darüber auf YouTube und einer dieser Kanäle heißt Bollenhut Art. Die eine oder andere Klientin ist mittlerweile schon so davon begeistert, dass sie viele davon herstellen und die verkaufen und den Erlös an einen guten Zweck spenden. Wunderbar!

Was hat Safran mit Trauer zu tun?

Im August ist mein Onkel gestorben. Ein wichtiger Mensch in meinem Leben aber ich konnte aus gesundheitlichen Gründen im September nicht zu seiner Beerdigung fahren. Natürlich habe ich an ihn und seine engste Familie gedacht, aber das fühlte sich nicht ausreichend an. So kam mir der Gedanke, etwas Besonderes, was nur für ihn ist, auf meiner kleinen Dachterrasse anbauen zu wollen. Safran kam mir in den Sinn. Ich hatte das schon vor Jahren probiert, war aber damit gescheitert. Nicht eine Blüte des Safran-Krokus hatte je sein Köpfchen aus der Erde gestreckt. Das sollte dieses Mal anders sein und so habe ich genau nachgelesen, wie ich die Chancen erhöhen könnte, damit es dieses Mal sicher klappt. Ich habe verschiedene Quellen zurate gezogen. Eine davon ist vom MDR. Klick! Als mir klar wurde, dass Safran auch in England und Deutschland angebaut werden kann, gab es kein Halten mehr für das Projekt. Und es passte einfach zeitlich, denn zum Zeitpunkt der Beerdigung meines Onkels sollten die Safran-Krokus-Zwiebeln auch in die Erde. Knapp zwei Monate später Ende Oktober sollte schon die Erntezeit sein. Ich konnte mir das zwar nicht vorstellen, aber was soll ich sagen? Genau so war es.

Die Wirkung von Safran

Über die Wirkung von Safran und ob es einen Zusammenhang mit der Gefühlswelt geben könnte, darüber hatte ich mir keine Gedanken gemacht, denn bis neulich war Safran für mich einfach nur ein Gewürz, dass als wertvoller als Gold bezeichnet wird. Bis mich jemand danach gefragt hat und mir auffiel, dass jetzt zum Herbst in der Fernsehwerbung für Safran-Extrakt geworben wird. Such bitte selbst nach dem Mittel, denn ich möchte dafür keine Werbung machen und ich habe es auch noch nicht ausprobiert.

Google sagt dazu Folgendes: Die stimmungsaufhellende Wirkung von Safran ist auf das im Safran enthaltene Crocin zurückzuführen. Safran-Extrakt trägt dazu bei, die erhöhte Glutamat-Ausschüttung bei mentaler Erschöpfung zu regulieren. So hilft er, die Serotonin- und Dopamin-Level aufrechtzuerhalten.

Ich habe schon einige Fäden geerntet und getrocknet und bin auf die „Ausbeute“ im kommenden Jahr und den Geschmack gespannt. Ein Foto davon kann in der neuen Signal-Gruppe begutachtet werden: Klick!

Die drei kleinen Fäden aus jeder Safran-Krokus-Blüte sind der Grund, dass das Gewürz bzw. Heilmittel so teuer ist, denn obwohl sie hauchdünn sind, duften sie stark würzig. Aber du kannst dir vorstellen, dass diese Pflanzenteile leichter als Federn sind. Bis bis da mal ein ganzes Gramm davon zustande kommt, kann es dauern. Hinzu kommt, dass es nur eine kurze Zeit gibt, an der man ihn ernten kann: In der letzten Oktoberwoche. So schwankt der Preis pro Gramm zwischen 10 und 15 €. Zur Zeit liegt der Preis von Gold bei ungefähr 35 €.

Wortgeschenke

Zwei Kollegen von mir haben sich in der Evangelischen Zeitung darüber Gedanken gemacht, wie wir am Besten unser Beileid ausdrücken können und was dabei wichtig ist. In einem Absatz heißt es, dass man Trauernden oft suggeriert, dass sie „loslassen“ müssten. Im Artikel wird es so formuliert, dass Trauernde das nicht wollen oder es anfangs nicht können. Meine Meinung ist, dass es nicht notwendig ist, „loszulassen“. Es geht darum, einen neuen Weg zu finden, wie die Verbindung weiter gelebt werden kann. Obwohl sich Angehörige natürlich ein neues Leben aufbauen sollten. In diesem Zusammenhang muss wahrscheinlich Einiges losgelassen werden. Aber eben nicht die Liebe. Davon abgesehen finde ich den Artikel ganz hilfreich. Klick!

Trauer-Online-Kongress

Der neue Bohana-Onlinekongress öffnet wieder einen Raum, um über Trauer zu sprechen. Wir können so viel voneinander lernen, wenn wir miteinander reden und uns gegenseitig unsere Geschichten erzählen. Es kann unglaublich wohltuend sein, mitzuerleben, wie jemand durch seinen Trauerweg gegangen ist, welche Art der Unterstützung gutgetan hat und was sich Neues daraus entwickelt hat. Mehr darüber erfährst du im Blogbeitrag von Anne Kreisel. Klick!

Termine für meine Seminare 2025

Vorbereitung für den Frühling: Online-Seminar-Fastenzeit: Mehr Infos hier: Klick!
Die nächsten Basis-Seminare an der Ostsee ist vom 4. – 9. Mai und 30. Oktober – 4. November 2025. Anmeldung jederzeit möglich. Mehr Informationen hier: Klick!
Und dann gibt es das Seminar „Erfinde dich neu!“ vom 4. – 10. November 2025 an der Ostsee. Mehr Informationen hier: Klick!

Wenn du nach dem Verlust eines geliebten Menschen nicht weiter weißt, kann dir eine Trauerbegleitung helfen. Neben dem Newsletter “Auf dem Weg” findest du bei mir EinzelberatungenOnline-SeminareSeminar-Reisenmeine Bücher und den Podcast “Lebendig – Irgendwas geht immer”.

Zusätzlich kannst du bestimmte Themen in meinem Blog nachlesen. Weitere Anregungen findest du ebenfalls auf meiner Homepage unter Kreative Impulse.

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