Film-Tipp: Vier minus drei

Film-Tipp: Vier minus drei – Barbara Pachl-Eberharts bewegende Geschichte kommt ins Kino

Am 6. März 2026 ist es soweit: Der Film „Vier minus drei“ kommt in die österreichischen Kinos. In Deutschland startet er am 16. April. Und schon nächsten Sonntag, am 18. Februar, feiert der Film seine Weltpremiere auf der Berlinale 2026 in der Sektion Panorama.

Eine Geschichte, die bewegt

Im März 2008 verlor Barbara Pachl-Eberhart ihren Mann Heli und ihre beiden kleinen Kinder Fini und Thimo bei einem tragischen Verkehrsunfall. Was folgte, war ein Weg durch die Trauer, den sie mit außergewöhnlichem Mut, Offenheit und ihrer Liebe zum Schreiben gegangen ist.

2010 veröffentlichte sie ihre Autobiografie „Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand“, die über Nacht zum SPIEGEL-Bestseller wurde. Das Buch erzählt nicht nur von Verlust, sondern auch von Hoffnung, von der Kraft der Worte und davon, wie man weiterleben kann, wenn das Undenkbare geschieht.

Barbara glaubt fest daran, dass Worte heilen können – und genau das gibt sie heute in ihren Schreibkursen weiter.

Der Film: Humor als Überlebensstrategie

Barbara und Heli lebten als professionelle Clowns – sie als Klinikclown in der Kinderklinik, er auf der Bühne. Ihre Philosophie des Clownseins basierte darauf, auch in Momenten des Scheiterns Humor zu finden und Leichtigkeit in den Alltag zu bringen.

Genau diese Philosophie wurde auf die härteste Probe gestellt, als Barbara ihre Familie verlor. Angetrieben von ihrer eigenen Verzweiflung, entschloss sie sich, das Leben in ihrer Trauer mit Humor und Kunst zu konfrontieren. Als Klinikclown brachte sie ihre besondere Art der Trauerbewältigung zu den Menschen im Krankenhaus und schaffte es, die schwierigen Themen von Verlust und Heilung durch das Lachen zu durchdringen.

Ein Film von Adrian Goiginger

Regie führte Adrian Goiginger, bekannt für Filme wie „Die beste aller Welten“ und „Der Fuchs“. Das Drehbuch schrieb Senad Halilbašić, der unter anderem für „Der Pass“ und „Souls“ bekannt ist.

Goiginger selbst berichtete, dass er die Filmbeschreibung zu „Vier minus drei“ zu einer Zeit las, als sein zweites Kind gerade geboren war. Seine erste Reaktion war, dass die Geschichte einer Frau, die ihren Mann und ihre Kinder auf einen Schlag verliert, zu intensiv für ihn war.

Trotzdem – oder gerade deswegen – hat er diesen Film gemacht. Valerie Pachner spielt Barbara, Robert Stadlober ihren Mann Heli. Mit dabei sind auch Hanno Koffler, Stefanie Reinsperger und Ronald Zehrfeld.

Barbara selbst berichtet: „Senad Halilbašić (der Drehbuchautor) und ich haben uns sehr oft für lange Gespräche getroffen. Ich durfte Wünsche äußern, die alle berücksichtigt wurden.“

Termine & Infos

Berlinale-Weltpremiere: 18. Februar 2026 (Sektion Panorama) Kinostart Österreich: 6. März 2026 (Polyfilm) Kinostart Deutschland: 16. April 2026 (Alamode Film)

Mehr Infos zum Film und zu Barbara Pachl-Eberhart findet ihr auf ihrer Website: mein-lieblingsleben.at/vier-minus-drei-film

Warum diese Geschichte wichtig ist

Barbara Pachl-Eberhart zeigt, dass wir auch aus tiefster Trauer heraus ein neues Leben finden können.

Ich empfinde sie als einen wichtigen Leuchtturm. Durch ihre Geschichte hilft sie uns, nicht nur wieder aufzustehen, wenn wir glauben, alles verloren zu haben. Sie inspiriert uns dazu, uns auch wieder der Freude zuzuwenden. Dabei gibt sie uns die Werkzeuge Kreativität, Lachen und Mut an die Hand. Ihre Geschichte gibt Hoffnung – und ich bin dankbar, dass sie diese Hoffnung mit der Welt teilt.

Danke dafür und für so Vieles mehr, liebe Barbara.

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