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Die Bank der Erinnerungen

Heute habe ich mich mit der Trauerbegleiterin Regina Krautwig unterhalten. Auch sie hat mit ihren beiden Kolleginnen vom Trauercafé Immenstadt Gerlinde Dinnebier und Birgit Hagen nach Möglichkeiten gesucht, wie sich Trauernde, während eines Lockdowns, austauschen können. Und tatsächlich kamen die drei auf eine, wie ich finde, geniale Idee:

Die Bank der Erinnerungen

Hierbei handelt es sich um eine Parkbank, die extra zu diesem Zweck aufgestellt und bezeichnet wurde. Hier treffen nun Menschen aufeinander, die einen geliebten Menschen verloren haben und wissen, wovon das Gegenüber spricht. Denn das ist es, was Trauergruppen so wichtig macht: Menschen zu treffen, die ein ähnliches Schicksal teilen und darüber sprechen möchten.

Die Bank wird bereits fleißig genutzt und gut vom Umfeld angenommen. Ein einfaches Beispiel, das Schule machen sollte, denn es gewährt wichtigen Austausch in schweren Zeiten und rückt trauernde Menschen wieder in unsere Mitte, denn genau dort gehören sie, ganz besonders dann hin, wenn ihr Herz schwer ist und sie sich durch den Verlust eines geliebten Menschen besonders einsam fühlen.

Infos im Internet

Zur Zeit kann man ein paar Infos über die Bank, das Trauercafé und Trauerbegleitung in Immenstadt hier finden. Regina Krautwig hat mir erzählt, dass sich das Wissen über diese einzigartige Bank, ganz wunderbar und analog von Mund zu Mund verbreitet. Daraus schließen wir, dass wirklich Bedarf für solche Möglichkeiten besteht. Auch auf diese Weise wird für alle sichtbar, dass Trauer lebendig ist und gelebt werden will.

Was ist bei der Umsetzung zu bedenken?

Im angehängten Artikel sind einige der Details nachzulesen, denn ich fände es sehr wünschenswert, wenn Städte und Gemeinden ebenso Bänke der Erinnerung etablieren würden. Daher hier ein paar Punkte, die es bei der Umsetzung zu bedenken gilt:

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