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5. September

Projektwoche kreative Erinnerungsarbeit

Cyanotypie: Was ist das?

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Cyanotypie: Hier hat eine Freundin mit vorbereitetem gekauften Papier, Farn und Feder experimentiert.

Cyanotypie

Diese Woche beschäftigen wir uns mit Cyanotypie.

Was ist Cyanotypie?

In der Geschichte der Fotografie wurden verschiedene Verfahren eingesetzt, um lichtempfindliches Papier zu erhalten. Die Cyanotypie unterscheidet sich darin, dass die Chemikalien, die dafür verwendet werden, mit Eisen und nicht mit Silber angesetzt werden und wird auch Eisenblaudruck, Sunprint, Shadowgraph und Blueprint genannt.

Ist Cyanotypie giftig?

Auch wenn mit Chemikalien hantiert wird, handelt es sich hierbei um ungiftige Stoffe. Somit kann das Verfahren auch mit Schülern angewandt werden.

Wer hat’s erfunden?

Als eines im Jahre 1842 entstandenes, gehört es zu den ältesten fotografisches Verfahren und beruht auf der Entdeckung des Universalgelehrten Sir John Herschel – Astronom, Chemiker, Mathematiker, Botaniker und Erfinder, der die Lichtempfindlichkeit von Eisensalzen herausfand.

Wie unterscheidet sie sich von den herkömmlichen Fotografietechniken?

Da du weder eine Dunkelkammer, noch eine Kamera benötigst, kannst du dieses Verfahren relativ einfach zu Hause oder in der Schule – sogar mit einer Kindergartengruppe anwenden.

Wofür wurde die Technik früher eingesetzt?

In der Zeit der 1870er Jahre bis ca. 1950 war die Cyanotypie eine weit verbreitete Methode in der Architektur. Baupläne, die auf Transparentpapier gezeichnet waren, konnte man so als Negative vervielfältigen und die gezeichneten Linien erschienen weiß auf blauem Untergrund.

Anna Atkins lebte von 1799 bis 1871 und war eine englische Botanikerin und Illustratorin. Sie war mit Sir John Herschel befreundet und lernte so seine neue Fototechnik aus erster Hand. Auf diese Weise war es möglich, dass sie in ihrem ersten Buch für die Illustrationen ausschließlich die Technik der Cyanotypie verwendete und gilt somit als eine der ersten Fotografinnen.

Wie kann es dir bei der kreativen Erinnerungsarbeit helfen?

Bei der kreativen Erinnerungsarbeit geht es darum, Erinnerungsstücke mit den eigenen Händen zu verändern. Das kann helfen, den Verlust besser zu begreifen. Generell ist Kreativität gut für die Seele. Wenn du beispielsweise ein Erinnerungsstück auf das vorbereitete Papier legst und dazu noch andere filigrane Gegenstände arrangierst, die einen schönen Umriss durch die Belichtung hinterlassen, erhältst du ein Kunstwerk, von dem nur du weißt, was es wirklich bedeutet. Und es symbolisiert deine Entwicklung, deinen Prozess und dokumentiert auch, dass du trotz deines Verlustes nicht auf der Stelle zu treten und alles zu konservieren brauchst, sondern du dich mit der Liebe weiter entwickeln kannst und darfst.

Hier kommst du zum zweiten Teil der Cyanotypie-Serie. Klick!

Mehr über mich und meine Angebote

Mehr über mich und meine Angebote zum Thema Krisen- und Trauerbegleitung und meine Bücher findest du unter trauerbegleiter.org. Dazu gehören auch EinzelcoachingsOnline-Seminare und Seminar-Reisen. Für mein kostenfreies Newsletter-Magazin kannst du dich hier registrieren. Wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituaion befindest, können dir manchmal ein paar Impulse auf deinem Weg in ruhigere Gefilde weiter helfen, den nächsten Schritt zu machen. Viele Hinweise findest du auf meiner Homepage unter „Impulse auf dem Weg“. Dann gibt es da noch den Podcast „Lebendig-Irgendwas geht immer“. Dort unterhalte ich mich mit Menschen, die im Bereich Krisen- und Trauer arbeiten oder selbst große Krisen und Verluste gemeistert haben. Und wenn du dich noch mehr zum Thema Krisen und Trauer informieren darüber möchtest, kannst du mal das Trauer-Radio einschalten. 

Hier kannst du die PDF für die Traumreise „Ich bin glücklich“ herunterladen, die du dir hierdirekt anhören kannst. Verschiedene Traumreisen gibt es in meinen Büchern und Seminaren.

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