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Morgenseiten

Die Morgenseiten habe ich im Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron kennen gelernt.

Der Hintergrund bzw. die Absicht hinter der Technik Morgenseiten zu schreiben, soll dabei helfen unsere Kreativität zu aktivieren. Dazu ist es wichtig, dass wir uns erst einmal von Ballast befreien und ihn uns von der Seele schreiben. Hier geht es aber nicht darum, Konkretes zu Papier zu bringen, sondern intuitiv Worte und Sätze entstehen zu lassen. Das ist zunächst ungewohnt und dazu braucht es zwei ganz einfache Regeln:

  1. Plane für mindestens 12 Wochen jeden Morgen ganz fest gleich nach dem Aufwachen 30 Minuten ein, in denen du die Morgenseiten füllst.
  2. Beginne zu schreiben und höre nicht auf damit. Wenn dein Gehirn zwischenzeitlich nichts funkt, schreibe einfach Blablabla oder sonst irgendetwas. Du wirst dich wundern, dass nach relativ kurzer Zeit, Neues auftaucht, das quasi wie von selbst aufs Papier gebracht werden möchte.

Es darum für den Tag direkt mit Entlastung zu beginnen und für diesen Zeitraum eine Art Flow zu erleben. Also sorge dafür, dass du nicht unterbrochen wirst.

Die Vorteile sind: Du betreibst Psychohygiene und verschaffst dir einen besseren Zugang zu deiner Kreativität.

Der gleiche Tipp wie schon in der Abteilung „Blanco Seiten“: Wir haben gerne wunderschöne Tagebücher aber sie kommen uns dann so hochwertig vor, dass wir uns gar nicht trauen, hinein zu schreiben. Daher besorge dir die günstigste – ach was sag ich – die billigste Variante, die du bekommen kannst.

Hier habe ich nur ganz oberflächlich erklärt, was Morgenseiten sind. Konkreter kannst du diese Technik im Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron nachlesen.

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